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Nach langer Wartezeit bekam ich heute die neuen Suonomondo Klangholz-Racks für meine Stereoanlage geliefert. Und der erste Teil des Titels dieses Beitrags ist nicht etwa esoterisch, sondern ernst gemeint! Die einzelnen Rackebenen sind aus mondgeschlagenem Tonholz (Bergfichte) gefertigt. D.h. das verwendete Holz wurde unter Berücksichtigung des forstwirtschaftlichen Mondkalenders gefällt. Diesem Holz werden besondere Qualitäten in Hinsicht auf seine Stabilität, Haltbarkeit, Härte etc. nachgesagt - wissenschaftlich ist das zwar nicht bewiesen, aber sogenanntes Mondholz gibt es bereits seit Jahrhunderten und so lange wird es unter anderem auch für den Instrumentenbau verwendet.
Die Rackebenen werden aus einzelnen Tonholz-Stücken bei 60° mit Haut- und Knochenleimen verleimt. Das Holz wird nicht geschliffen, sondern mit einer Spezialklinge abgezogen. Um den Rack noch eine gewisse Dynamik zu geben, haben die Ebenen eine nach hinten verjüngte Form. Die oberste Ebene kann mit einer Höhenverstellung in die Waage gebracht werden und ist auf Kugeln gelagert. Die Zwischenstücke sind aus Aluminium und aus dem vollen gedreht. Die Racks werden komplett in Handarbeit in Breitnau im Hochschwarzwald gefertigt.
Schon rein von der Optik sehen die Racks super aus. Die klangliche Verbesserung ist überragend und sehr beeindruckend: Alles wirkt losgelöster, die Bühne ist breiter mit mehr Tiefenstaffelung. Der Bass ist klarer und konturierter.
Mit den neuen Racks wurde nun auch der Platz für den neuen Tuner frei: Einen grossen Analog-Tuner der kanadischen Marke Magnum Dynalab. Natürlich mit einer aufwendigen Röhren-Ausgangsstufe und passenderweise auch noch mit einem magischen Auge - der Kenner weiss, was ich damit meine ;-) Bei einem guten Sender wie DRS 2 ist der Klang traumhaft - so eine gute Klangqualität hätte ich nie von einem Tuner erwartet.
Bernd Zumoberhaus
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